Unterbringung und Versorgung

Die Fachklinik Ghersburg für Geriatrische Rehabilitation in Bad Aibling ist eine eigenständige Einrichtung im Gesundheitszentrum Ghersburg. Unsere Zimmer sind familiär und nach den Gesichtspunkten einer optimalen Pflege – auch schwerer erkrankter, bewegungseingeschränkter Patienten – eingerichtet.

Fühlen Sie sich wie zu Hause!

Die Unterbringung erfolgt in 1-Bett- und 2-Bett-Zimmern. Die Zimmer sind mit Telefon und Fernseher ausgestattet. Nach Rücksprache besteht die Möglichkeit Begleitpersonen aufnehmen, die ihren Partner gemeinsam mit uns pflegen wollen. Zudem besteht die Möglichkeit der Unterbringung im nur 100m entfernten 3-Sterne-Superior Hotel St. Georg zu Sonderkonditionen.
Neben dem sehr großzügigen Speise- und Aufenthaltsraum mit Blick in die Berge bieten wir alles bis hin zur Intensivbetreuung.

Zimmer

In jedem Zimmer befinden sich ein Nassbereich, ein Fernseher und ein Telefon mit Notrufsystem. Insofern Einzelzimmer zur Verfügung stehen, können Privatversicherte mit Einzelzimmeranspruch oder Selbstzahler ein Einzelzimmer erhalten. Im Zweifelsfalle entscheiden medizinische Notwendigkeiten wie Beatmungspflichtigkeit oder Isolierung in Folge einer infektiösen Erkrankung vorrangig über die Einzelzimmervergabe.

Essen

Unser Mittagessen und die Suppen werden täglich im RoMed Kliniken Bad Aibling frisch zubereitet, Brot und Backwaren kommen von einer örtlichen Großbäckerei, unsere Zutaten für das Abendessen uvm. werden von der Fa. Chefs Culinar, Zusmarshausen an uns geliefert.

Der Speiseplan hängt an der Pinnwand aus, gerne geben Ihnen auch unsere Mitarbeiter Auskunft. Gemäß unserem Selbstverständnis als Klinikeinrichtung handelt es sich dabei um eine leicht verdauliche und hygienischen Notwendigkeiten entsprechende Kost. Das heißt, dass bestimmte Garzeiten eingehalten werden müssen und auf Rohkost in der Regel verzichtet wird.

Seit 2009 müssen Krankenhausspeisen eine Gartemperatur von 82° erreichen und beim Servieren eine Temperatur von ca. 65° haben. Um dies einzuhalten, werden die Speisen in speziellen Wärmecontainern angeliefert. Leider kann dadurch der Geschmack, anders als bei der modernen mediterranen Küche oder schonend gedünsteten Kost, verloren gehen. Außerdem erlauben die Hygienevorschriften zur Vermeidung der Ausbreitung von Krankenhauskeimen (z.B. Norovirus) auch kein Buffet in einer Klinikeinrichtung wie unserer. Bitte lesen Sie hierzu auch den Hinweis zum Mitbringen von Lebensmitteln auf der folgenden Seite.

Natürlich berücksichtigen wir gerne individuelle Wünsche hinsichtlich der Würzung, religiöser Beschränkungen, Unverträglichkeiten bestimmter Speisen, was Sie kauen können und was nicht usw. Bitte informieren Sie vor dem Essen unsere Mitarbeiter, denn das macht es für alle leichter. Auch wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie bestimmte Sachen nicht Essen dürfen. z.B. nach einer Bauchspeicheldrüsenentzündung o.ä., machen Sie bitte unser Hauswirtschafts- und Pflegepersonal sofort darauf aufmerksam!

Fernseher und Telefon

Bitte informieren Sie die Pflegeleitung, ob Sie Telefon und/oder Fernseher wünschen. Für das Telefon erheben wir eine Tagespauschale von 3,00 €. In dieser sind alle Festnetzgespräche innerhalb Deutschlands in unbegrenzter Anzahl und Länge enthalten. Mit Ihrer Tagespauschale finanzieren wir 1:1 den Unterhalt unserer Telefonanlage und unserer Telekomgebühren.

Für die Benutzung des Fernsehers berechnen wir eine Pauschale von 3,00 €, damit finanzieren wir 1:1 den Unterhalt der Kabel-TV-Anlage und die GEZ-Gebühren.

Fernseher und Telefon zusammen bieten wir als Tagespauschale von 4,50 € an, eine Ersparnis von 20%.

Bargeld und Wertgegenstände

In der Vergangenheit haben wir versucht Bargeld und Wertgegenstände für Patienten im Tresor der Station oder in der Verwaltung aufzubewahren. Dies hat sich als nicht praktikabel herausgestellt und zu unnötigen Problemsituationen geführt.

Bitte bringen Sie keine größeren Bargeldbestände oder Wertgegenstände in die Rehabilitation mit, wir können dafür keine Verantwortung übernehmen und diese nicht für Sie aufbewahren. Für Frisör, Fußpflege, Getränke am Automaten und Kleinigkeiten wie eine Zeitung sollte man die benötigte Geldmenge selbst einschätzen. Für Fernseher und Telefon maximal 90.00 € und diese können per EC Karte bezahlt werden (siehe unten). Bitte lassen Sie höhere Bargeldbeträge zu Hause, in Ihrer Bank oder geben Sie es einem Vertrauten zur Aufbewahrung mit nach Hause.

Bezahlung

Die Telefon- und Fernsehpauschale muss im Voraus in bar oder mit EC-Karte im Voraus bezahlt werden. Nicht genutzte Tage bei vorzeitiger Entlassung, technischem Defekt o.ä. erhalten Sie in bar am Entlassungstag zurück. Bitte haben Sie für diese Vorgehensweise, die wir aufgrund eigener Erfahrungen in der Vergangenheit eingeführt haben, Verständnis.

Kirche und Glauben

Zu den Besonderheiten der Ghersburg gehört eine eigene Kapelle im Klinikgebäude. Regelmäßig finden hier Gottesdienste (Zeiten hängen im 2. Stock aus) beider christlicher Konfessionen statt. Die Priester und Diakone helfen auch außerhalb der Messezeiten gerne bei religiösen Fragen weiter.

Wenn Sie jüdischen oder muslimischen Glaubens sind, helfen Ihnen unsere Mitarbeiter gerne bei der Vermittlung eines Rabbis oder Imams weiter.

Friseur, Maniküre und Pediküre

Friseur, Maniküre und Pediküre sind wichtiger Bestandteil eines gepflegten Äußeren und oft schon während eines langen Krankenhausaufenthaltes nötig. Wenn Sie eines davon wünschen, melden Sie sich bitte im Schwesternzimmer und der/die Friseur(in) bzw. Fuß- und Handpfleger(in) wird mit Ihnen einen Termin ausmachen und Sie fühlen sich wieder rundherum gepflegt und wohl.